Freitag, 27. Februar 2015

Ganz viel Hörbuchliebe

Hallo ihr Lieben,

ich befinde mich immer noch in meiner Viel-Arbeitsphase und sitze unglaublich viel vor dem Computer. 

Leider gehöre ich zu der Sorte Mensch, die dabei immer noch etwas anderes machen wollen. "Nur arbeiten" geht nicht. 
Leider bin ich aber auch eine von denen, die sich beim Lernen mit Musik nicht konzentrieren können. Das Pauken muss ich also schweren Herzens ohne akustische Ablenkung ertragen.

Arbeiten ist da eine andere Sache. Im Moment muss ich viel Dateien erstellen, teilweise Copy-Paste ohne Ende, da geht ein bisschen Unterhaltung nebenbei. 
 Musik ist immer gut, aber irgendwie reicht mir das manchmal nicht. Den Fernsehen daneben stellen und sich mehr oder weniger die Audio-Variante reinzuziehen funktioniert nur bedingt. Die perfekte Lösung ist, mal wieder, ein Hörbuch. Ich könnte Spotify knutschen dafür, dass sie so unglaublich viel dort anbieten. 

Meine Lieblingsautorin ist im Augenblick Cecilia Ahern. 
Ein paar ihrer Geschichte habe ich schon als Buch gelesen, sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch, und war total begeistert. Sie schreibt nicht einfach Liebesgeschichten, ihre Romane sind etwas ganz Besonderes. Und von ihr gibt es eine wahnsinnig lange Liste von Romanen, die als Hörbuch vorhanden sind. Ich habe mich schon durch fünf Geschichten gehört und bin gerade bei "Vergiss mein nicht".

http://ecx.images-amazon.com/images/I/51cpU6PzKLL.jpg

Dort geht es um eine Frau, die auf der Suche nach einer vermissten Person an einem Ort landet, an dem alle verloren gegangenen Dinge und vermisste Menschen landen. Das ist für mich eine so faszinierende Idee, dass ich mich manchmal frage, warum ich selbst nicht über so was nachdenke.

Wenn euch also auch die Langeweile während des Arbeitens plagt, versucht es doch einmal damit. Eure Augen können sich weiterhin auf alles auf dem Bildschirm konzentrieren, nur eure Ohren müssen sich ein bisschen anstrengen.. ;)

Und für alle die Freunde der Romantik ist Cecilia Ahern genau die Richtige!

Bleibt happy!
Eure Lena
 

Dienstag, 24. Februar 2015

Ich Tarzan du Jane

Hallöchen ihr Lieben,

ich war vor gar nicht allzu langer Zeit mal wieder daheim im Ländle. 

War natürlich wieder nur für ein Wochenende, Frau ist ja gerade fleißig am Schreiben im Praktikum, aber das hat mir richtig gut getan. 

Anlass war die Geburtstagsfeier meiner Mutter und so habe ich das ganze Wochenende schön mit der Familie verbracht. Niemanden getroffen, nicht feiern gegangen, gar nichts. 
Und das war auch gut so. 

Denn mal abgesehen von der Geburtstagsfeier, hatte ich zusammen mit der Family einen wichtigen Termin: ein Musical-Date!

Bild: „Stage Apollo Theater Stuttgart 2014“ von DerFlyffAssist - Eigenes Werk/Own Work. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 de über Wikimedia Commons - http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Stage_Apollo_Theater_Stuttgart_2014.jpg#mediaviewer/File:Stage_Apollo_Theater_Stuttgart_2014.jpg


Ungefähr letztes Jahr haben wir alle einen Gutschein für das Musical "Tarzan" bekommen, das im Moment noch in Stuttgart spielt. Irgendwie sind wir aber gar nicht dazu gekommen es uns anzuschauen. Meine Schwester war auf einmal schon weg zum Austauschjahr in die USA und - zack- stand auch bei mir der Umzug vor der Tür. 

Leider (oder zum Glück für andere Städte) sind die meisten Musicals, mal abgesehen von König der Löwen vielleicht, nur für eine begrenzte Spielzeit an einem Ort. Und diese Zeit läuft für Stuttgart langsam aber sicher ab.Wer jetzt denkt: da muss ich unbedingt noch hin, kann sich hier über die Spielzeiten, Tickets und alles was sonst so wichtig ist informieren.

Deswegen waren wir uns einig: jetzt muss schnell gehandelt werden. Und als ich verkündet habe, zum Geburtstag meiner Mutter nach Hause zu fahren, hat sie schnell die Karten gebucht. 

Ich glaube jeder hat schonmal die typischen Disney-Bilder gesehen, aber ich bin mir nicht sicher, ob ich jemals den kompletten Film geschaut habe. Ein paar Vorkenntnisse hätten wahrscheinlich nicht geschadet. 

Aber auch so war die Story meistens gut zu erkennen. Einen ganz groben Überblick hatte ich ja auch. Vor allem die artistischen Einlagen sind bei diesem Musical toll. Ich sage nur: Affen, die durch den Zuschauerraum fliegen. Überhaupt die ganze Kulisse war wahnsinnig aufwändig gemacht und sehr schön gestaltet. 
Besonders gut gefallen haben mir die Darsteller, die sich wirklich fabelhaft an die Bewegungsweise der Affen angepasst haben. 

Ein weiteres Highlight war der kleine Tarzan, der toll und manchmal sehr rührend gesungen hat. Und auch er hat einfach klasse gespielt! 

Die Lieder haben mich persönlich nicht hunderprozent überzeugt. Vielleicht lag es daran, dass ich nur zwei wirklich kannte, aber ich bin der Meinung, dass zu so einem actionreichen Musical auch die entsprechende Musik gespielt werden kann. So waren die Songs oft langsam und romantisch oder ein wenig melancholisch. Das passt ja durchaus zur Liebesgeschichte zwischen Tarzan und Jane, wirkt aber ein wenig einschläfernd. 

Mein Fazit ist also: Es hat sich auf jeden Fall gelohnt! Ein schön gestaltetes Musical und gerade für Disney Fans einen Besuch wert. Nochmal reingehen würde ich aber nicht.

Bleibt happy!
Eure Lena

Freitag, 20. Februar 2015

Eine gelungene Überraschung oder Der Gespenster-Kuchen

Moin ihr Lieben,

schon wieder viel zu lange her, dass ich einen meiner Glücksmomente mit euch geteilt habe. Ich hoffe ihr wart in der Zeit nicht allzu traurig, hihi. 

Dafür gibts jetzt aber richtig was zum Lachen: mein letzter Backversuch hat den vielleicht hässlichsten Kuchen, den ich je gebacken habe, hervorgebracht. Dabei war er ein Geschenk!

Alles vorgetäuschte Begeisterung..

Meine Mitbewohnerin Doreen hatte Anfang der Woche Geburtstag und als "Bäckerin der WG" hatte ich schon lange Pläne geschmiedet, ihr einen ganz besonderen Geburtstagskuchen zu backen. 
Es sollte eine zweistöckige Torte sein, da ich schon immer davon geträumt habe, eine zu backen. Das schien mir der geeignete Anlass zu sein. Ich habe durch unauffällige Fragen den Lieblingskuchen ermittelt und mir zwei Rezepte herausgesucht. 

Jetzt gab es nur noch das Überraschungsproblem. Wie hält man einen Backvorgang, der mindestens eine Stunde geht, vor der Mitbewohnerin geheim? Indem man eine andere Küche benutzt. 
Gesagt, getan, ich habe mich bei meiner backbegabten Freundin Lea eingeladen. Der Plan war gut, alles war organisiert, und trotzdem ist so einiges schiefgegangen. 

Ein Katatrophen-Bericht

Los geht es damit, dass wir auf einmal keine Kuchenform mehr haben. Eigentlich haben wir sogar zwei, aber ich habe nur noch eine ohne Boden vorgefunden. Somit ist alles, was ich habe, der Rand einer Springform. Besser als nichts, denke ich mir und plane schon die Form mit Backpapier auszulegen. Lea, Retterin in der Not, verkündet, sie müsse sich eh noch eine große Form kaufen, wodurch dieses Problem gelöst ist. 

Fix zum Aldi und zu Edeka und schon haben wir alles um eine zweistöckige Schoko-Marzipan Torte zu backen.  

Handwerkliches Geschick gesucht

Zuerst wollen wir den Schokokuchen backen, der die untere Etage bilden soll. Problem: Bei Leas Mixer kann man auf einmal nur noch einen Rührhaken einstecken. Das Eiweiß steif zu schlagen dauerte dementsprechend doppelt so lange. Das stört mich so, dass ich schließlich, mit einem Küchenmesser und ein wenig Fingerspitzengefühl, den Haken doch noch reinbekommen habe. Ab da durften sie nur nicht mehr herausgenommen werden. 
Also Kuchen fertig gemixt und ab in den Ofen. Lea beruhigt mich, als es anfängt ein wenig zu qualmen. Das liegt am Ofen. 

Stimmt sicherlich auch, trotzdem haben wir uns irgendwie verrechnet, denn der Kuchen ist definitiv zu dunkel, als wir ihn aus dem Ofen holen. Außerdem ist er ungefähr 2cm hoch und gefühlt überhaupt nicht aufgegangen. Das sieht natürlich etwas komisch aus, wenn die untere Etage riesig und flach ist. Also schieben wir erst mal den anderen Kuchen in einer kleineren Form in den Ofen und überlegen dann weiter. Die geniale Idee: Wir vertauschen unten und oben! Gesagt, getan, wir schneiden die verbrannten Teile ab und formen aus dem Rest einen kleinen Turm. 
Das ist jetzt die obere Etage. 

Unser improvisierter Schokoturm

 Als der  zweite Kuchen aus dem Backofen kommt ist die Laune sofort wieder bestens. Er sieht einfach fantastisch aus! Schnell wird er aufgeschnitten und mit Schlagsahne befüllt. Nach einer kurzen Zeit im Gefrierfach läuft auch die Sahne nicht mehr seitlich heraus und alles ist wunderbar. 

Das ist uns wirklich fantastisch gelungen!

 Jetzt geht es daran, die Torte zusammen zu bauen. Ich habe mich im Internet informiert und gelesen, dass mit Strohhalmen und einer Karton-Platte der obere Teil der Torte gestützt werden kann. Ich stecke also die gekürzten Cocktailstrohhalme in die Torte und lege die, mit Alufolie umwickelte, Platte obendrauf. Die Sahne fängt schon wieder an, aus der Torte zu laufen, deswegen kommt sie nochmals ins Gefrierfach. 

Stapelarbeit

Endlich wird der Kuchen zusammengesetzt. Ich freue mich schon wie ein Schnitzel, weil es doch ziemlich cool aussieht. Jetzt fehlt nur noch die Marzipandecke, die aus meiner stinknormalen Torte Doreens Lieblings-Marzipantorte machen soll. 

Voooorsichtig heben wir die Marzipandecke an und legen sie über den Kuchen. Und ab da geht alles schief. Als erstes rutscht ein Teil der unteren Hälfte zur Seite, die Sahne ist einfach zu flüssig und es lastet zu viel Gewicht auf dem Boden. Dann ist da noch die Decke an sich. Der ganze Kuchen ist viel zu instabil, weshalb wir keine Möglichkeit haben, irgendetwas zu glätten oder anzupassen. Überall sind Falten und Löcher. 

Der vergebliche Versuch, irgendetwas zu retten.

"Das Gespenst"

Wir fangen hysterisch an zu lachen, so furchtbar ist er.
Tatsächlich erinnert der Kuchen ein wenig an das Faschingskostüm kleiner Kinder, die sich Bettlaken überwerfen. 

Da haben wir noch gedacht, das Gefrierfach könnte es retten.

 "Sie wird sich bestimmt total freuen", sagt Lea und ich weiß, dass sie Recht hat. Trotzdem hätte ich gerne ein etwas ansehnlicheres Exemplar verschenkt.

Jetzt kommt noch die Herausforderung, den Kuchen nach Hause zu bringen. Wir packen ihn in einen Karton, wo er die Heimfahrt erstaunlich gut übersteht. Ksenia hilft mir schließlich noch, Doreen abzulenken während ich "das Gespenst" unentdeckt auf den Balkon schmuggele. 
Geschafft!

Die gelungene Überraschung

Am nächsten Morgen stehen wir dann extra früh auf, um Doreen den Kuchen und ihre Geschenke überreichen zu können. Wir erwartet freut sie sich sehr! "Wann und wo habt ihr denn gebacken? Heute Nacht etwa?" Nein natürlich nicht, aber dass ich extra zu Lea gefahren bin beeindruckt sie trotzdem. 

Kuchen zum Frühstück!!

 Dann muss der Kuchen natürlich probiert werden. Nachdem wir ihn auseinander genommen haben, sieht er fast normal aus und das aller Wichtigste: Er schmeckt verdammt gut!

So betrachtet, sieht mein Gespenst fast wie ein normaler Kuchen aus.

 Euch ist so etwas bestimmt auch schon einmal passiert. Also ruhig bleiben und schön positiv denken. 
Auch ein Gespenst kann Freude bereiten!

Eure Lena 

Montag, 9. Februar 2015

Warum ich gerade so beschäftigt bin

Moin Moin ihr Lieben,

vielleicht habt ihr euch schon gefragt, was gerade eigentlich mit mir los ist. Schon seit Ende Januar kein Blog-Post mehr, kaum noch Lebenszeichen. Was geht da denn vor?

Des Rätsels Lösung ist: Ich habe Ferien!!
Und nein, ich verbringe jetzt nicht meine Tage damit, nur im Bett herum zu liegen und zu schlafen, sondern ich mache ein Praktikum. 

Seit Anfang letzter Woche bin ich bei den Eimsbütteler Nachrichten und es macht sooo viel Spaß!! 
Die Eimsbütteler Nachrichten sind eine Online Zeitung, die sich mit dem Stadtteil Eimsbüttel, in dem ich ja auch wohne, beschäftigt. 

Im Moment ist gerade viel zu tun, die Bürgerschaftswahl steht vor der Tür und da komme ich genau richtig.
Ich verbringe also meine Zeit gerade damit, von einem Kandidaten-Interview zum nächsten zu tingeln. Aber es ist richtig klasse! Ich kann richtig viel selber machen und ich fühle mich auch allgemein in der Redaktion sehr wohl. 

Wer jetzt neugierig geworden ist, kann gerne mal reinschauen: Eimsbütteler Nachrichten

Und wer sich dafür interessiert, was ich da nun genau mache, kann sich mein erstes Interview mit Martin Siebert-Schütz anschauen, die nächsten Interviews folgen ;) 

Bleibt happy!
Eure Lena