Freitag, 26. Dezember 2014

"Lena fährt ins Plengemeyer": meine Weihnachtsfeierei mit der Familie

Moin Moin ihr Lieben,

nach sechs Tagen habe ich das Schwabenländle schon wieder verlassen. Jeden Tag war volles Programm: so viele Freunde treffen wie möglich, gleichzeitig die Familie nicht außen vor lassen und sich ein wenig Zeit für sich selbst gönnen. Aber ich habe es geschafft alles unterzukriegen und so hatte ich eine tolle Vor-Weihnachtszeit mit einer Geburtstagsfeier, einem gemütlichen Café-Abend, einem Theater-Stück und der alten Tradition, bei mir im Keller bis fünf Uhr morgens Karten zu spielen. Einfach herrlich! 
Außerdem freue ich mich jedes Mal, wenn ich im Supermarkt, auf dem Weihnachtsmarkt oder im Nachtbus jemanden treffe, den ich kenne. Dann weiß ich, hier ist meine Heimat. 

Jetzt bin ich zurück im Norden, bei dem Rest meiner Familie. Vielleicht sind die norddeutschen Wurzeln ja auch ein Grund warum es mich so nach Hamburg gezogen hat.. 

Dieses Jahr war es für mich aber etwas Besonderes: Meine Cousins und meine eine Cousine sind (fast) alle älter als ich, mache sogar um die zehn Jahre. Und gerade früher machte das einen riesigen Unterschied! Klar, dass man als Zehnjährige über andere Sachen spricht als ein Zwanzigjähriger. Zum Glück nähert sich das aber mit der Zeit immer mehr an und so war es dieses Jahr endlich so weit:  Wir waren gemeinsam feiern! 

Das Feiern nach dem Essen mit Großeltern, Onkeln und Tanten war schon lange Tradition aber bisher war ich nie alt genug oder nicht anwesend. Und so war ich dementsprechend gespannt, als wir alle "ins" Plengemeyer gefahren sind. 
Allein die Hinfahrt wird mir in Erinnerung bleiben: Neun Leute in einem Auto. Bei Witzen wie "Morgen sieht man Lenas Gesicht in der Windschutzscheibe" könnt ihr euch vorstellen, wie bequem es für mich war. 
Dann das Plengemeyer. Es wurde mir als "Gasthaus mit angebautem Zelt" beschrieben und das trifft es ganz gut. Ich kam mir ein bisschen vor wie auf dem Wasen nur ohne die Bierbänke und Dirndl. Meine erste Dorfdisco-Erfahrung sozusagen. 

Trotzdem (oder gerade deswegen!) hatte ich sehr viel Spaß. Nachdem ich mich ausgiebig umgeschaut und meine Faszination überwunden hatte, habe ich mich mitreißen lassen: zum Tanzen und Helene Fischer Lieder grölen. Einfach toll so was. Auch, dass man so spontan feiern gehen kann ist eine coole Abwechslung zu all den aufgestylten Party-Abenden. Ich hatte T-Shirt und Jeans an, einen zerzausten Flechtezopf und mein Make-Up bestand aus einem hastig gezogenen Eyeliner. Es war völlig egal. 

Das Ganze habe ich natürlich meinen Cousins zu verdanken, die mir kurzerhand noch einen Schlafplatz auf der Couch organisierten und mich auf der Fahrt mit Gesängen ("Lena fährt ins Plengemeyer") auf die Party eingestimmt haben. 

Und da an diesem Abend fast jeder einen Kommentar zu meinem Blog abgegeben hat, widme ich euch diesen Eintrag.
Ich freue mich schon aufs nächste Jahr!

Eure Lena

Freitag, 19. Dezember 2014

Familienglück

Es ist halb sieben und ich sitze in der U-Bahn. Draußen ist es dunkel, kalt, windig und es regnet. Trotzdem könnte meine Laune nicht besser sein. Denn endlich geht es wieder heim zu meiner Familie! Noch eine Stunde bis zum Flughafen, dann eineinhalb Stunden warten und zuletzt eineinhalb Stunden fliegen (ich weiß, so kurze Strecken fliegt man nicht) bis ich Mami und Papi wieder sehe.
Denn bei aller Selbstständigkeit werde ich doch immer die "kleine" Tochter meiner Eltern bleiben. Und das ist auch gut so!
Und damit startet sie, die kleine Flughafen - Feiertage - Glücksanalyse:

Mir gegenüber in der S-Bahn sitzt eine junge Frau, nur ein bisschen älter als ich. Ihr Koffer ist dafür doppelt so groß, es ist offensichtlich dass sie auch zum Flughafen fährt. Ich meine, ein paar wässrige Augen zu erkennen - vielleicht musste sie sich von jemandem verabschieden, der ihr wichtig ist? Vielleicht ist sie auch einfach nur müde. 

Endlich komme ich am Flughafen an. Ich liebe fliegen und irgendwie liebe ich auch Flughäfen. Es ist immer diese Mischung zwischen Abschied und freudiger Erwartung gepaart mit der Nervosität, was man alles ins Handgepäck gepackt haben könnte, das man nicht dabei haben sollte. 
Bei mir ist es dieses Jahr besonders spannend: mein Koffer, den ich ins Handgepäck schleusen will, ist nämlich eigentlich ein kleines bisschen zu groß. Mal ganz abgesehen davon, dass ich keine Ahnung habe, wie viel er wiegt.
Der Koffer ist am Ende nicht das Problem, sondern ich. Natürlich blinkt der Scanner und ich werde zur Seite gezogen. Diesmal darf ich sogar meine Schuhe abgeben, damit sie extra durchleuchtet werden. Ist es verrückt, dass ich jedes Mal Angst habe, dass sie etwas finden, von dem ich genau weiß, dass ich es nicht eingepackt habe? Ein Taschenmesser oder Ähnliches? Man will ja schließlich nicht verdächtigt werden. 

Schon bin ich durch die Sicherheitskontrolle durch und suche mein Gate. Ist am nicht allzu großen Hamburger Flughafen nicht sonderlich schwierig. Das erste, worüber ich mich freue, ist das Turkish-Airlines-Plakat mit Lionel Messi, das mir verkündet, dass ich hier freies W-LAN bekomme. Nur eine Stunde aber hey: ein Hoch auf Turkish Airlines! Das ist hier in Deutschland ja leider immer noch die Seltenheit, meistens bekommt man höchstens kostenpflichtiges Internet. 

Jetzt sitze ich hier und kann dank Turkish Airlines schon ein bisschen an diesem Text schreiben. Ich bin zwar noch 2 Stunden und 700 Kilometer von Stuttgart entfernt aber ich freue mich schon wie ein Schneekönig. 
Bin ich nicht ein Glückpilz?
Schließlich kann nicht jeder von sich behaupten, eine intakte Familie oder sogar überhaupt eine Familie zu haben. Ich dagegen habe unglaublich tolle Eltern und eine klasse Schwester. Ich weiß, dass ich mich sehr glücklich schätzen kann.

Apropos Schwester, die ist ja gar nicht da diese Weihnachten. Sie verbringt ihren Heiligabend dieses Jahr in Texas bei gar nicht so warmen Temperaturen, wie ich mir das vorgestellt habe. Also darf ich mich nicht beschweren mit der Entfernung.

Einen großen Unterschied gibt es aber doch. Klar denke ich mir manchmal: "Du hast schon sieben Monate auf der anderen Seite des Atlantiks verbracht, diese Mini-Entfernung ist jetzt wirklich kein Problem." Versteht mich nicht falsch, das ist es ja auch nicht. Ich könnte mir keine schönere Stadt zum Studieren vorstellen.
Aber es ist schon etwas anderes, ob man weiß, dass man zurück kommt, oder (mindestens) für die nächsten drei Jahre wegzieht. Und ich persönlich habe nicht vor, nach dem Studium wieder nach Stuttgart zu ziehen. Dafür gefällt es mir hier viel zu gut! :)

Wie soll ich also schon wissen, wie oft ich meine Eltern in Zukunft pro Jahr sehen werde? In den letzten drei Monaten waren es immerhin zwei Mal. Und natürlich kann ich jederzeit anrufen. 
Aber trotzdem bleibt jedes Mal, wenn ich wieder Stuttgarter Boden betrete, etwas Besonderes. 

Dieses Mal ist der Anlass natürlich ein ganz spezieller: Es ist Weihnachten! Ich muss gestehen, meine Weihnachtsstimmung hat die letzten Wochen ein wenig gelitten. Die ganzen letzten Vorbereitungen lassen die Stimmung doch schnell untergehen. Und wenn es dann noch zehn Grad plus hat, denke ich nicht viel an Weihnachten. 
Aber jetzt, hier am ungemütlichen Flughafen, mit der Spotify Weihnachtsplaylist im Ohr, komme ich wieder in Stimmung. Wenn ich nur an die ganzen schönen Traditionen denke, auf die ich mich freuen kann, breitet sich ein breites Grinsen auf meinem Gesicht auf. Manchmal denke ich mir: Naja, es hat ja jede Familie so ihre eigenen Weihnachtsbräuche. Aber so ist es gerade nicht! Was ist mit denen, die alleine sind an Weihnachten? 
Mag sein, dass es nicht besonders weihnachtlich ist, Pizza oder Bratwurst an Weihnachten zu essen, aber so ist es bei uns nun mal. Es gibt immer irgendetwas anderes zu essen. Klar wurde ich da schon mal schief angeschaut und ich kann es auch verstehen. Aber es ist Teil meines persönlichen Weihnachtens und ich liebe es. 
Denn Familie kann die einfachsten Dinge zu etwas Besonderem machen. 

So, bevor ich mich in meine philosophischen Überlegungen verrenne, höre ich hier auf: Es ist Boarding Time!

Und dann ist es soweit: Wir landen auf Stuttgarter Boden. 


Ich mache mich bereit auf einen Empfang, bei dem ich (wie schon so oft) auch das ein oder andere Tränchen vor Freude weinen werde. 
Falsch gedacht, ich treffe meine Mutter draußen vor dem Flughafen und bei all dem Verkehr bleibt uns gerade so Zeit, Plätze zu tauschen, sodass ich seit langer Zeit wieder Auto fahren kann. 

Aber das Begrüßen wird zu Hause reichlich nachgeholt und nach reichlich Umarmungen bin ich jetzt 100% glücklich!

Ich hoffe es geht euch auch so und ihr habt eine tolle Familie, mit der ihr Weihnachten verbringen könnt.
Eure Lena



Mittwoch, 17. Dezember 2014

Weihnachtssterne

Hallo ihr Lieben,

bevor es in die Weihnachtsferien und endlich mal wieder zurück nach Stuttgart geht kommt hier noch eine letzte kleine Bastelidee. 

Ihr kennt es sicher, die Sterne aus Transparentpapier, die in der Weihnachtszeit oft an den Fenstern hängen. 
Alles was ihr braucht ist Transparentpapier (gibt's zum Beispiel bei Idee für 99ct), eine Schere und Kleber. 

Meine Sterne habe ich unter anderem von dieser Seite: http://www.stern-basteln.de/transparentpapier/lila-stern/ 

Ihr könnt aber theoretisch die Zacken in beliebiger Form falten und kleben. 
Hier seht ihr noch meine Beispiele:



 
 Besonders schön sehen sie natürlich aus, wenn sie von hinten angestrahlt werden. 





Viel Spaß dabei :)
Eure Lena

Montag, 15. Dezember 2014

Kleine Glücksbringer

Moin moin ihr Lieben,

heute berichte ich euch von meinen zwei neusten Glücksbringern. Glücksbringer hier mal nicht im ursprünglichen Sinne gemeint, sondern wortwörtlich: Dinge, die das Glück zu dir bringen. 

In meinem Fall war das in letzter Zeit diese Plätzchendose: 



Wir als mehr oder weniger klassische Studenten-WG, sind natürlich nicht mit dem größten Luxus ausgestattet, was in dem Fall bedeutet: Ab in die Ikea-Plastikbox mit den schönen Keksen. Ist ja auch alles kein Problem, aber wisst ihr was für einen Unterschied die simple Gestaltung einer Plätzchendose macht? Einen großen!
Und jedes Mal, wenn ich sie anschaue, freue ich mich. 



Gegenstand Nr. 2 habe ich gestern auf dem Lüneburger Weihnachtsmarkt gefunden. 

 
Wenn du etwas siehst und es dir genau aus der Seele spricht, solltest du vielleicht deinem Herzen nachgeben und es einfach mitnehmen. 
So war es auch bei mir und diesem Schild. 
Ganz spontan. Und Liebe auf den ersten Blick.


Bleibt happy!
Eure Lena

Samstag, 13. Dezember 2014

Cappuccino Kuppeltorte

Hallo ihr Lieben,

gestern habe ich von einer Freundin ein unglaublich leckeres Abendessen gekocht bekommen: Maultaschenauflauf :) 
Für uns Stuttgarter gibt es fast nichts Schöneres! 

Da wollte ich natürlich auch etwas zusteuern und habe meine "Angeber-Torte" gebacken. Die heißt so, weil sie gar nicht schwierig ist, aber unglaublich lecker ist und toll aussieht. Es ist die Cappuccino Kuppeltorte. 


Gefunden habe ich das Rezept auf Chefkoch.de und jetzt bekommt ihr es auch:

Zutaten: 
Für den Teig:
  • 150g Zucker
  • 150g gemahlene Nüsse
  • 4 Eier
  • 50g geraspelte Schokolade
  • 50g Mehl
  • 2 TL Backpulver
Für den Belag:
  • 500g Sahne
  • 8 EL Cappuccino Pulver
  • 2 TL Puderzucker
  • 1 Pck. Sahnesteif
  • 2 Pck. Vanillezucker
  • 100g rote Marmelade (z.B. Blaubeer, Kirsch etc.)
  • 4 Bananen
  • Puderzucker zum Bestäuben 
Zubereitung:
Als erstes die Eier mit dem Zucker schaumig rühren. Dann die Nüsse, die Schokolade und das mit dem Backpulver vermischte Mehl unterrühren. In eine Springform füllen und und ca. 30 Minuten bei 180°C backen. 
Anschließend den Kuchen erkalten lassen und das obere Drittel abnehmen. Das könnt ihr dann schön zerkrümeln. 
Als nächstes den Boden mit der Marmelade bestreichen (schön großzügig ;)), die Bananen halbieren und auf den Boden legen. 
Jetzt müsst ihr die Sahne mit dem Sahnesteif steif schlagen und den Puderzucker, den Vanillezucker und das Cappuccino Pulver unterrühren. Die Sahnemasse kuppelartig auf den Kuchenboden streichen und anschließend mit den Kuchenkrümeln bedecken. Wenn ihr wollt, könnt ihr noch ein bisschen Puderzucker darüber streuen :)

Kleiner Tipp: Wenn ihr die Springform wieder um den Kuchen legt, nachdem ihr die Bananen verteilt habt, kann die Sahne nicht herunterlaufen. 

Zuletzt stellt ihr den Kuchen am besten ca. 4 Stunden in den Kühlschrank, damit er richtig schön durchziehen kann. 


Guten Appetit!
Eure Lena

Donnerstag, 11. Dezember 2014

Glühwein in der Pause

Moin Moin ihr Lieben,

Was gehört unbedingt zur Weihnachtszeit neben Schnee und Weihnachtsmärkten? Glühwein.
Und da wir direkt neben der Uni den Christgrindelmarkt haben (nach der Straße Grindelhof usw.), haben wir die Möglichkeit beides so oft zu haben wie der Geldbeutel es zulässt.



Gar nicht gut, wenn man immer Donnerstags zwei Stunden Pause hat und abends um 6 nochmal ins Seminar muss. Und so kommt es dass wir in letzter Zeit immer öfter auf den gemütlichen Sofas im Glühweinzelt anzutreffen sind.
Aber was solls, ein bisschen Glühwein hat ja schon so mancher Kreativität geholfen ;)

Glückliche Glühweingrüße,
Eure Lena

Dienstag, 9. Dezember 2014

Deko am Dienstag

Hallöchen ihr Lieben,

ich habe eine der ältesten Methoden angewendet um mir meine kleine tägliche Portion Glück zu erschleichen: ich war shoppen! 

Normalerweise ist das bei mir oft mit viel Frust verbunden, ihr kennt das ja: man sucht ganz dringend einen Jeansrock und obwohl man die ganzen letzten Wochen vom Angebot der Röcke in den Schaufenstern erschlagen wurde, ist an diesem Tag plötzlich alles weg.

In meinem Fall war es kein Jeansrock (obwohl mir der auch immer noch fehlt), sondern ein paar Stiefel. Aber genug von nicht-erfüllten Shopping-Träumen, ich habe stattdessen etwas gefunden, das mich mindestens genau so glücklich gemacht hat: 
Dieses super süße Schild! 




Ich bin eine unglaublich leidenschaftliche Sängerin, nicht unbedingt schön, aber es macht einfach gute Laune. Eigentlich war es für das Badezimmer gedacht. Denn auch wenn ich nicht wirklich oft unter der Dusche singe, ist es durchaus schonmal vorgekommen. Klischee erfüllt. Und jetzt habe ich auch noch dieses schöne Schild, das mich motiviert, mich ganz meiner Sing-Lust hinzugeben. 
Jetzt hängt es aber doch im Flur, sowohl aus Platzgründen, als auch, weil es dort doch viel besser zur Wirkung kommt. 

Und es ist ja auch völlig egal wo man singt, Hauptsache man ist dabei glücklich!

Eure Lena

Sonntag, 7. Dezember 2014

Schönes Lübeck!

Hallo ihr Lieben,

ich war gestern in Lübeck und war völlig hingerissen.
Hier mein kleiner Bericht einer wunderschönen Stadterkundung.



Organisiert war das Ganze von PIASTA, die sich um die internationalen Studenten an der Uni Hamburg kümmern. Für eine kleine Selbstbeteiligung kann man sich anmelden und viele tolle Sachen mit ihnen erleben. Lübeck war mein erster Ausflug, aber da kommt noch mehr..

Wie ihr oben schon gesehen habt, ist das erste, was man von Lübeck zu Gesicht bekommt, das berühmte Holstentor. Von dort laufen wir gemeinsam zur St. Petri Kirche und klettern auf deren Kirchturm. Leider ist sie im Moment eingerüstet, weswegen es nicht die tollsten Fotos gab. Aber einen schönen Blick über Lübeck bekommt man trotzdem. 


Unsere nächste Station ist der Dom. Ich bin ja sowieso ein Fan von alten Kirchen und diese war wirklich schön. Auf den amateurhaft fotografierten Handybildern kann man das leider gar nicht so gut sehen. 


Jetzt steht eine Stadtführung auf dem Plan. Los geht's wieder am Holstentor, über das wir interessante Dinge hören, zum Beispiel, dass es so schief steht, weil es damals auf Sumpf gebaut wurde. 


Danach führt uns unsere Führerin, die schon in Lübeck aufgewachsen ist, an den alten Salzspeichern entlang. Das Salz, das in Lüneburg abgebaut wurde, verhalf den Kaufleuten von Lübeck zu ihrem großen Wohlstand. 
Hier seht ihr die Salzspeicher, die direkt am Stadteingang stehen:



Weiter gehts durch die berühmten Gänge von Lübeck. Wegen Platzmangel wurde damals ein Durchbruch durch das Vorderhaus gemacht, um dahinter noch mehr Häuser bauen zu können. Diese kleinen Häuschen sind unglaublich schnuckelig und meistens auch noch total toll eingerichtet und dekoriert.




Ich wäre am liebsten sofort eingezogen! Aber natürlich kann Lübeck als Stadt Hamburg nicht das Wasser reichen ;)
Mittlerweile ist sogar die Sonne rausgekommen und strahlt die vielen Kirchtürme der fünf (!) Kirchen der Innenstadt an. 


So eine Stadtführung macht ja hungrig und unsere PIASTA-Organisatoren hatten für uns in der L'Osteria reserviert. Mein erstes Mal dort und ich bin völlig überwältigt von der Pizza! Zum Glück hatte der Kellner schon empfohlen, sie sich zu teilen... Wer schonmal dort war, weiß wovon ich rede. Wer nicht sollte unbedingt einmal hingehen! Sehr lecker :)

Anschließend haben wir noch zwei Stunden Zeit für den Weihnachtsmarkt und - natürlich - den Niederegger Marzipan Laden. Der ist unser erstes Ziel und bevor wir uns mit leckerem Marzipan eindecken, besuchen wir den "Marzipan Salon". Dort wird die Geschichte der Firma und des Marzipans erzählt und sie haben einige Skulpturen aus Marzipan ausgestellt. 
Einfach unglaublich, dass das alles aus Marzipan ist!







Der Weihnachtsmarkt anschließend ist auch wunderschön, wir können leider nur einen Teil der vielen Märkte besichtigen, unter anderem den historischen Weihnachtsmarkt. 
In dem Gedränge ist es aber unmöglich ein schönes Foto machen.. 

Ein kleiner Schnappschuss ist uns dann auf dem Weg zum Bahnhof doch noch gelungen. Als erstes wundern wir uns, warum so viele Leute mitten auf der Straße stehen bleiben, aber das ist es wert!


So, das wars auch schon von meinem Städtetrip nach Lübeck. Es hat viel Spaß gemacht und ich freue mich schon auf den nächsten Ausflug mit PIASTA. 
Zum Abschluss noch ein kleines Foto von der Trave und dem Holstentor bei Nacht.



Bleibt happy!
Eure Lena

Donnerstag, 4. Dezember 2014

Jump jump jump!

Moin Moin,

heute erzähle ich euch von einem ganz besonderen Event: einer Jumping Party! Einige werden jetzt sagen: Jumping? Nie gehört! 

Also erstmal ein kleines Video, zur Einstimmung auf den Jumping Sport:


Natürlich waren wir alle nicht so leicht bekleidet und auch nicht so durchtrainiert aber die Schritte waren im Großen und Ganzen die gleichen. 

Nun zum Thema Party. Wie oft und gerne betont wurde, waren wir Teil der ERSTEN JUMPING PARTY DEUTSCHLANDS.  Wuhuuuuu!
Ihr müsst euch das so vorstellen: eine große Turnhalle und darin 400 Trampoline. Kein freies Fleckchen mehr. Ganz vorne eine Bühne, wo die verschiedenen Teams uns ordentlich eingeheizt haben. 
Also Musik aufdrehen, und los gehts!

Nach der Einführung, die ungefähr 10 Minuten ging, dachte ich mir: "Ok, du bist jetzt schon erschöpft." Und das in Kombination mit dem Wissen, dass man noch 4 Stunden hier ist, ist nicht so motivierend. 
Ja, richtig gehört: 4 Stunden! Erst einmal zwei Stunden richtig abgehen, dann eine halbe Stunde Pause und nochmal eineinhalb Stunden hinterher. Muskelkater lässt grüßen. Ich kann mich jetzt, ein paar Tage später, immer noch nicht normal bewegen.


Weil das ganze ja DIE ERSTE JUMPING PARTY DEUTSCHLANDS war, war auch RTL dabei und hat gefilmt. Zum Glück standen wir ganz hinten und nicht im Bild (ich habe nämlich meine tapfere Mitbewohnerin mitgeschleppt - vielen Dank!). 
Für alle Neugierigen gibt's hier den Link zur RTL-Reportage: 

http://rtlnord.de/nachrichten/erste-jumping-party-in-hamburg.html

Wer Lust hat, noch ein paar Eindrücke zu bekommen, kann auch (meinen besten Freund) Google befragen oder in Facebook bzw. Twitter schauen unter #jumpingpartyhh 

Ich muss sagen, es war eine wirklich geile Erfahrung und ich habe wahrscheinlich noch nie so lange und intensiv Sport betrieben. Die Trainer haben behauptet, dass zehn Minuten Jumpen ungefähr einer halben Stunde joggen entsprechen würden. Nach unserer Berechnung wären wir dann ungefähr neun Stunden joggen gegangen.. 

Wenn ihr je die Chance habt, so etwas zu machen (es gibt in manchen Fitnessstudios auch Kurse dazu), probiert es aus!

Fröhliches Sporteln,
eure Lena

Dienstag, 2. Dezember 2014

In der Weihnachtsbäckerei


Moin Moin,

heute gibts wieder einen Blog-Eintrag zum Mitmachen! Es geht (wie ihr wahrscheinlich am Titel schon geahnt habt) ums Backen. 

Ach wie sehnsüchtig haben meine Schwester und ich früher immer den 1. Dezember erwartet, denn da fing nicht nur der Adventskalender an, sondern auch die Plätzchenbackzeit. Vorher war Backen nicht erlaubt, sonst wären wir nur noch am Plätzchen essen gewesen. 
Und tatsächlich war bei uns Kindern der Appetit auf Süßes immer so groß, dass meine Mutter regelmäßig die Keksdosen versteckt hat, damit am Weihnachtsabend überhaupt noch welche übrig waren. 

Wie in jeder Familie gibt es auch bei uns die eine Plätzchensorte, die es jedes Jahr gibt. Bei uns heißen sie "Rumpelkekse".
Erst einmal zum Geschmack: Rumpelkekse bestehen überwiegend aus Zucker und Kakao, sind also sehr schokoladenlastig. 
Und warum heißen sie so? Wenn man sie recht lange im Ofen lässt (und je nach Teig Konsistenz) krachen sie, sobald man draufbeißt und rumpeln im Mund. Daher der Name, eine familieneigene Erfindung also. :)

Das Tolle ist außerdem, dass ich noch niemanden getroffen habe, der diese Kekse nicht mag. Meine Mitbewohnerinnen sind zum Beispiel völlig begeistert und freuen sich, wenn der Duft aus der Küche durch die ganze Wohnung zieht. 
Meine Verwandten beschweren sich regelmäßig, dass sie jedes Jahr an Weihnachten Rumpelkekse backen, sie aber nie so schmecken wie bei uns. 

Damit ihr euch eure original Rumpelkekse backen könnt, kommt hier nun das Rezept: 

Zutaten: 
  • 500g Mehl
  • 400g Zucker
  • 100g schwarzen Kakao
  • 250g Butter
  • 2 Päckchen Vanillezucker
  • 1 kleines Glas Weinbrand oder Rum oder 1 Ei
  • 8-10 EL Milch (je nach Teig-Konsistenz)

 
Zubereitung:
  • Alles vermengen
  • mit einem Rührgerät kneten (Knethaken sind wichtig! Rührhaken schaffen das nicht)




  •  Teig aus der Schüssel nehmen, am besten nochmal mit der Hand einmal durchkneten, sodass es eine schöne, glatte Kugel wird
  • Teig ausrollen (Trick: Nudelholz mit Mehl bestäuben, dann klebt es nicht)
  • Plätzchen ausstechen in beliebigen Formen



  • bei 160° Umluft ca. 10-15 Minuten backen (je nach Knusperfaktor ;)) 





Am Ende hat das bei mir ungefähr zwei große Dosen mit leckeren, knusprigen Rumpelkeksen ergeben. 
Ich hoffe sie schmecken euch genau so gut wie mir :)







Backt euch happy!
Eure Lena