Sonntag, 30. November 2014

Winter Dom

Hallöchen zusammmen,

es ist Dom-Zeit! Das kann man in Hamburg tatsächlich öfter behaupten, gibt es den Dom ja vier mal im Jahr. 

Gerade läuft noch bis zum 7.12. der Winterdom. 
Für mich als Stuttgarterin war das eine ganz neue Erfahrung: Schließlich haben wir das Frühlingsfest im Frühling und den Wasen im Herbst. Aber im Winter? Viel zu kalt! Außerdem ist in Stuttgart spätestens mit 16 nur noch eines interessant: das Bierzelt. 

Was also macht man auf einem Jahrmarkt ohne Bierzelt?

Man entdeckt sein inneres Kind und fährt wieder nach Herzenslust Achterbahn, Breakdance und was es noch so alles gibt. 




Tatsächlich wärmt es auf, den "Dom Dancer" zu fahren und es fühlt sich klasse an durch die kalte Luft zu wirbeln. 

Und jetzt kommt mein krassestes Fahrerlebnis bisher: Ich bin ja nun wirklich nicht empfindlich was Höhe oder Schnelligkeit oder viel Herumwirbeln angeht aber dieses Ding toppt einfach alles!

                                                    

Dementsprechend haben wir wohl auch geschrien ;)

Jetzt waren wir endgültig durchgefroren und haben uns erst einmal etwas kleines zu Essen und einen Glühwein gegönnt. 
Es gibt eine Art Bauerndorf in dem Feuerstellen mit Bänken darum aufgebaut sind. Also haben wir es uns dort erst mal gemütlich gemacht und der Country Musik gelauscht. 

Gerade dadurch, dass es kalt ist und auch so schnell dunkel wird, bringt der Winter Dom eine ganz eigene Atmosphäre mit sich. Es ist einfach wunderschön mit all den bunten Lichtern und die Geräuschkulisse ist einzigartig: das Rattern der Fahrgeschäfte, die Musik, die aus jedem Lautsprecher rieselt, und das Kreischen, das aus der Achterbahnen dringt. 







Schaut es euch an, ihr habt noch eine Woche Zeit! 

Bleibt happy!
Eure Lena

Freitag, 28. November 2014

Zumba Zumba welch ein Klingen

Moin moin,

heute geht es nicht etwa um das Weihnachtslied, nein, es geht um meinen (neuen) Lieblingssport: ZUMBA!

Zumba ist ein Fitness Konzept, bei dem verschiedene Lateinamerikanische Tänze kombiniert werden: Reggae, Cumbia, Salsa und Merengue. Es gibt aber auch Elemente aus Mambo, Hip-Hop, Tango und vielen mehr. 
Genau so ist auch die Musik. Je nach Trainerin liegt der Schwerpunkt auf Latino-Rhythmen oder Hip-Hop, manchmal verirrt sich auch ein Dubstep Lied in den Kurs. 

Alle gemeinsam haben sie, dass sie unglaublich gute Laune machen und man beim Tanzen richtig ins Schwitzen kommt. 
Und obwohl sich manche Schritte durch sämtliche Lieder ziehen, hat doch jeder Tanz seinen eigenen Charakter. Das ist auch das, was ich an Zumba so toll finde. Mal wiegt man sich sanft im Takt der Musik, mal ist es eher aggressiv und man kann so richtig seine schlechte Laune rauslassen. Und es gibt natürlich auch Tänze die sexy und verführerisch sind, mit viel Hüftschwung! 

Klar, ist es am Anfang nicht immer leicht, vor allem wenn man die Choreografie noch nicht kann. Außerdem sieht es bei der Trainerin immer unglaublich locker und leicht aus und wenn man sich selbst im Spiegel betrachtet, hat das eher Ähnlichkeit mit einer Kreuzung zwischen Flamingo und Nilpferd. Ein bisschen staksig und plump. 
Aber es wird besser und je länger man dabei ist, desto mehr Spaß macht es. Die Bewegungen werden flüssiger und man kann auch mal ein bisschen über sich selber lachen. 

So zum Beispiel bei diesem Lied: 
"Schüttel deinen Speck" von Peter Fox


Natürlich ist der Titel am Anfang nicht gerade das, was man mit seinen Tänzen in Verbindung bringen möchte. Und doch macht es dann unglaublich gute Laune, einfach mal total abzugehen und der Aufforderung des Liedes zu folgen: Alles schütteln, was Frau hat (sei es Speck oder nicht ;)).

Und so kann ich nur schließen mit der Empfehlung an alle, die Lust auf schnelles Tanzen mit viel Hüftschwung haben, es einmal zu probieren. Es ist der Hammer!

Tanzt euch happy!
Eure Lena

Dienstag, 25. November 2014

Advent, Advent ein Lichtlein brennt...

Naja, ganz soweit ist es ja noch nicht. Aber bereits diesen Sonntag geht die Adventszeit los. 

Seid ihr auch schon so in Weihnachtsstimmung wie ich? Wenn einem langsam bewusst wird, dass ja am Montag schon der erste Dezember ist und es dann nur noch 24 Tage bist Weihnachten sind - ich liebe das! Die Vorfreude, die gemütliche Zeit mit Tee und Plätzchen vor dem Kamin (wenn man denn einen hätte), all das trägt zu einer tollen Weihnachtsstimmung bei. 

Und was darf für eine wunderbare Adventszeit auf keinen Fall fehlen? Richtig, der Adventskranz! 
Wer kennt ihn nicht, schön grün und geschmückt mit seinen vier Kerzen strahlt er einfach eine besondere Atmosphäre aus. Und das Ritual des Kerzenanzündens jeden Adventssonntag war es (früher mit meiner Schwester) sogar wert, sich darum zu streiten. Heute ist das natürlich alles nicht mehr so tragisch aber ich freue mich trotzdem noch jedes Mal, wenn es wieder Zeit für eine neue Kerze ist. 

Am aller meisten liebe ich meinen Adventskranz aber, wenn er selbstgemacht ist. Das war früher bei uns schon Tradition und die habe ich seit letztem Jahr alleine weiter geführt. 
Einen Kranz selber zu binden, ist tatsächlich gar nicht so schwer und braucht auch nicht viel Geld. 
In eurer Wohnung fehlt er noch? Hier eine kleine Anleitung für alle, die diesen Advent ihren ganz persönlichen und einmaligen Adventskranz binden möchten:

Als erstes braucht man einen Ring. Den kann man kaufen (z.B. im Drogeriemarkt), dann ist er meistens aus Stroh, die selbst gemachte Variante ist aus Papier, bzw. Zeitung. Einfach Zeitung zusammenrollen, einen Kreis formen und immer wieder drum herum wickeln, bis der Kreis dick genug ist. Wie dick oder auch wie groß, könnt ihr ganz nach Lust und Laune selber gestalten. Am besten lässt es sich meiner Erfahrung nach mit viel Tesafilm oder Klebeband zusammenhalten.


Als nächstes braucht ihr dann die Zweige. Tanne, Fichte, alles was Nadeln hat funktioniert wunderbar. Ihr habt keinen Nadelbaum im Garten oder wollt/dürft keine Zweige abschneiden? Auf Weihnachtsmärkten oder im Blumenladen bekommt man sie meistens auch. 
Gebunden wird dann immer in eine Richtung, am besten den Stiel des neuen Zweiges unter den letzten stecken, dann fällt er nicht auf. Befestigt wird das Ganze mit Draht. Wenn ihr es unauffällig wollt nehmt ihr einen grünen (z.B. Blumendraht), sonst geht natürlich auch jeder andere, der sich gut biegen lässt und nicht zu dick ist. Den Draht einfach immer um die Zweige herum wickeln und am Ende befestigen.
Das sieht (wenn alles geklappt hat) dann so aus:



 Der nächste Schritt sind die Kerzen. Es gibt Kerzenhalter zu kaufen (auch bei Rossmann etc.), man kann aber auch die günstigere Variante wählen und sie mit Nägeln befestigen. 
Dazu braucht man nichts anderes als 4 Nägel und eine Kerze / ein Feuerzeug. Die Köpfe der Nägel werden über einer Flamme erhitzt (Vorsicht, kann den ganzen Nagel aufheizen!) und dann in den Kerzenboden gedrückt. 




Wenn das Wachs angetrocknet ist, einfach die Kerzen an beliebiger Stelle auf den Kranz stecken. 



Jetzt kommt der einfachste (und auch mein Lieblings-) Part: das Dekorieren. Das habe ich alles gekauft, ein bisschen was kann man ja auch ausgeben ;)
Der Klassiker sind natürlich Zimtstangen, bunte Kugeln, getrocknete Orangenscheiben usw. Ist an der Deko bereits ein Draht befestigt, könnt ihr sie einfach anstecken. Sonst (wie z.B. bei Zimtstangen) einfach euren Draht drumherum wickeln.





Schon ist euer ganz persönlicher Adventskranz fertig! 
So sieht mein Exemplar dieses Jahr aus :)


Ich wünsche euch eine fröhliche Adventszeit!
Eure Lena

Montag, 24. November 2014

Kreatives am Montag

Hallöchen liebe Leute, 

heute (und eigentlich schon das ganze Wochenende) habe ich meine kreative Seite voll ausgelebt. 

Unserer WG, die wir ja doch schon zwei Monate bewohnen, mangelt es leider noch ziemlich an Deko. Die Küche wurde zwar schon durch ein Regal aufgewertet und wir haben immer mal wieder ein paar Blumen auf dem Tisch, aber so alles in allem sind die Wände noch ziemlich kahl.

Und da wir als Studenten ja chronisch pleite sind bzw. unser Geld für wichtigere Dinge wie Feiern und Essen ausgeben wollen, hatte auch keiner so richtig Lust etwas anzuschaffen. 
Also ab ins Internet und meinen besten Freund Google gefragt: Stichworte "Recycling", "Wanddeko", "selbermachen".

Was dabei herausgekommen ist, seht ihr hier: 

 


Aber von vorne, wie funktioniert denn so etwas eigentlich? 
Alles geht los mit einer ganz alltäglichen Sache, die auch wirklich jeder im Haushalt hat: leere Klopapierrollen. 
Wir haben also fleißig gesammelt, bis wir ein paar zusammen hatten und los gings. 

Hier eine kleine Anleitung für alle Bastelfreudigen:

Als erstes nimmt man die leeren Klopapierrollen und schneidet sie in Streifen. 


Danach kommt die Entscheidung über die Farbe. Natürlich kann man die Rollen auch einfach so lassen, wir haben uns für eine Art Petrolgrün entschieden, passend zu den Wohnzimmer Stühlen ;)


 


 Farbe ausgesucht, dann ran an den Pinsel. Wer nicht nur ein oder zwei Blümchen an der Wand hängen will, braucht durchaus auch mal einen halben Tag. Aber was gibt es schöneres, wenn das Wetter draußen schlecht ist und man nebenbei gemütlich einen Tee schlürfen und Lebkuchen knabbern kann?


Jetzt geht es auch schon weiter mit dem Zusammensetzen. Ich habe es am Anfang mit Kleben versucht, leider hat es trotz Wäscheklammer-Trick nicht gehalten und ist immer wieder auseinander gefallen. 


Am Ende hat es dann mit Tackern und Ksenias tatkräftiger Unterstützung funktioniert - das Teil hängt! 


Vielleicht sucht ihr ja auch noch nach Ideen und ich konnte euch ein bisschen inspirieren, diese Deko ist auf jeden Fall einfach zu machen, super günstig und sieht toll aus! Außerdem lässt sie sich im Laufe der Zeit immer mehr erweitern - ganz nach Motivation und Klopapier-Verbrauch ;)

Happy Bastelgrüße,
eure Lena

Sonntag, 23. November 2014

"Die Zauberflöte" oder "Kultur für alle"

Ich habe es wieder getan. Ich war in der Oper. Und das freiwillig!

Es gibt durchaus Einige, die das so gar nicht nachvollziehen können. Als ich in der Willkommenswoche nicht mit zur Immatrikulationsfeier gegangen bin, weil ich mit Asta in der Oper war, habe ich nicht wenige schiefe Blicke und "In die Oper? Warum das denn?" kassiert.
Okay, die Oper ist jetzt auch nicht die Form von Kultur, die ich mir jede Woche drei Stunden reinziehen muss aber ab und zu schaue ich das ganz gerne. Genau so wie auch Theater, Ballett und Sonstiges (das sogar noch lieber!). 

Warum ich auf einmal so auf dem Kultur-Trip bin? Ganz einfach, wegen der Freikarte. Die Freikarte ist ein Geschenk der Uni, für das ich wirklich dankbar bin und das (im Gegensatz zu manchen Broschüren) auch noch wirklich nützlich ist. 
Die Freikarte ist eine Karte, mit der ich in viele der großen Theater in Hamburg gehen kann, unter anderem eben die Hamburgische Staatsoper. Und ich bekomme nicht nur irgendeinen mickrigen Studentenrabatt, nein. Es ist damit völlig KOSTENLOS! 

Ich finde, gerade für ein Ballett, für das man sonst locker mal achtzig Euro zahlt ist das der absolute Hammer. 
Leider geht die ganze Aktion nur im ersten Semester und da auch nur bis Ende Dezember. Deswegen heißt es für alle kulturinteressierten Erstis: ranhalten! So war ich schon in Salome, Tod in Venedig, Republik des Glücks und eben heute in der Zauberflöte. 

Die ist ja wirklich ein absoluter Klassiker und mir hat es wirklich gut gefallen. Toll gesungen, ein super gestaltetes Bühnenbild und fantasievolle Kostüme und auch von der Handlung her so, dass man wenigstens halbwegs folgen konnte. Noch viel mehr Spaß hat es dann gemacht, weil wir zufällig noch andere Kommilitonen getroffen haben - aber hallo, diese Karte wird ganz schön genutzt. Das haben wir spätestens an der Schlange gemerkt, die sich schon eine Dreiviertelstunde vor Beginn quer durch das Foyer der Abendkasse gezogen hat. 
Trotzdem haben wir sogar sieben Plätze nebeneinander bekommen, von denen man fantastische sehen konnte.

Ich kann die nächste Dosis Kultur kaum erwarten.


Bleibt happy!
Eure Lena

Freitag, 21. November 2014

Movie Time

Moin Moin ihr Lieben,

heute war in Hamburg ein unglaublicher Nebel unterwegs - gerade richtig um viel Zeit gemütlich im Bett zu verbringen! Denn was gibt es schöneres als sich bei schlechtem Wetter mit einer Tasse Tee unter die Decke zu kuscheln und fleißig Serien zu schauen oder ein gutes Buch zu lesen. 

Da darf der passende Abend natürlich nicht fehlen - es ist Movie Time! Ich bin seit langem einmal wieder im Kino gewesen und ich muss sagen, es hat sich auf jeden Fall gelohnt! 



Mockingjay Part 1, der dritte Teil der "Tribute von Panem" Trilogie ist erst seit gestern in den Kinos und wir schlauen Mädels haben uns gleich Karten gesichert. 
Mich haben die Bücher damals unglaublich begeistert und man kennt es ja: wie wird nun der Film? Die ersten beiden Teile fand ich klasse und dieser steht ihnen in nichts nach. 120 Minuten voller Spannung und die unglaublich tolle Jennifer Lawrence. Dann wäre da natürlich noch die Frage, wen Katniss denn am Ende bekommen soll, Peeta oder Gale? Und auch wenn Liam Hemsworth wahrscheinlich niemand widerstehen kann bin ich hier nicht auf seiner Seite ;)

Ihr seht schon, der Film war mein großes Highlight heute. Und dass wir das ganze dann auch noch in der Originalsprache schauen konnten ist für mich ein weiteres Plus.

Bleibt happy! 
Eure Lena

Donnerstag, 20. November 2014

Happy Beginning

Moin moin ihr Lieben,

hier kommt mein allererster Blogeintrag: die Spannung steigt!

Jetzt, da ich auch offiziell ein "MuK" Mensch bin (für alle Außenstehenden - Medien und Kommunikation) gehört es ja schon fast dazu, einen eigenen Blog zu betreiben. Und so dachte ich mir, ich versuche es einfach mal. 

Da ich bei meinen Freunden vor allem für meine permanent gute Laune und meinen ausgeprägten Optimismus bekannt bin (und ja, ich weiß es kann nervig sein)  mache ich das jetzt auch zum Thema meines Blogs:
 Glücklich sein!
 

Und zwar alles was dazu gehört: ob es ein neues Kleid ist, mein selbst gebackener Kuchen oder die Bastelidee fürs Wohnzimmer. Schließlich bringt jede Sache ihren eigenen kleinen Glücksmoment mit sich. 

Meine neue Heimat Hamburg, die mich an sich schon total glücklich macht, wird bestimmt auch noch viele Gelegenheiten bieten!

Dazu schonmal zur Einstimmung das passende Lied, dessen Wirkung ich mich nie entziehen kann:  Don't worry, be happy von Bobby McFerrin :)

Bleibt happy!
Eure Lena