Donnerstag, 29. Januar 2015

Queen heaven

Moin ihr Lieben,

endlich sind die letzten Klausuren geschrieben und ich habe mal wieder Zeit um hier etwas zu schreiben. 
Ich war neulich wieder mit PIASTA unterwegs, diesmal im Planetarium Hamburg. In Stuttgart haben (oder hatten, dank S21) wir auch ein Planetarium und ich war natürlich ein paar mal dort. 
Aber dieses Planetarium übertrifft es bei Weitem! 



Als wir dort ankamen, dämmerte es schon und im ganzen Park herrschte durch den Schnee und leichten Nebel eine fast geheimnisvolle Atmosphäre. Das Planetarium ist schon von außen unglaublich beeindruckend, ein stolzer Turm aus Stein.




Unsere Vorführung trug den Namen "Queen heaven" und war eine Hommage an die berühmte Band Queen. Brian May, der Gitarrist, hat nämlich ein Studium des Astrophysik absolviert und dementsprechend einen Bezug zu den Planetarien. Deswegen hat er in Zusammenarbeit mit dem Planetarium München eine Show entworfen, die die größten Hits der Band zeigt und sie mit einer beeindruckenden Laser- und Lichtshow unterlegt.

Und das ist ihm gut gelungen. Es war eine tolle Show und hat mir gut gefallen. Trotzdem werde ich das Planetarium auf jeden Fall noch einmal besuchen, um eine der Vorführungen über Sterne oder das All zu erleben, also die Shows, für die ein Planetarium auch bekannt ist. 

Weltraumkuh Stella

Wer Lust hat, sich das einmal anzuschauen, findet hier das Programm des Planetariums Hamburg. 

Viel Spaß beim Sterne gucken!
Eure Lena

Freitag, 23. Januar 2015

Schokomuffins mit Karamellfüllung

Moin Moin ihr Lieben,

die erste Klausur ist geschrieben und die nächsten zwei stehen schon in der kommenden Woche an. 
Das interessiert meine Motivation gerade aber nicht so, die beschäftigt sich lieber mit neuen Back-Kreationen und dabei herausgekommen sind diese Muffins: 


Zugegeben, sie sind definitiv nicht die schönsten und leider auch nicht ganz so geworden, wie ich sie mir vorgestellt habe. Ist ja leider oft so, wenn man ein wenig rumprobiert! 
Trotzdem sind sie ziemlich lecker und deswegen kommt hier das Rezept: 

Zutaten: 
  • 250g Mehl
  • 2 EL Kakaopulver
  • 2 1/2 TL Backpulver
  • 1 1/2 TL Natron
  • 1 Ei
  • 130g Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 80ml Öl
  • 250g saure Sahne
  • 75ml starker Kaffee
  • Karamell-Creme (zum Befüllen!)
Zubereitung:
Als erstes mixt ihr alle Zutaten (außer der Toffee-Creme) zusammen. 



In meinem Experiment wurden außerdem noch 3 Eigelb, die noch im Kühlschrank standen, verarbeitet, weswegen ich ein wenig mehr Mehl genommen habe. Den Kaffee habe ich durch lösliches Cappuccino-Pulver mit Wasser ersetzt. Außerdem habe ich ein paar Tropfen Rum-Aroma hinzugegeben. 
Das Original Rezept legt kleine Schokoladenstückchen in die Mitte, ich habe Toffee-Creme und Kokos-Creme genommen:


  
Habt ihr alles zusammengerührt, füllt ihr eine kleinen Menge Teig in die Muffinförmchen, die auf jeden Fall den Boden bedecken sollte. Darauf kommt ein Klecks der Toffee-Creme. Mein Tipp: lieber weniger als mehr nehmen, sonst läuft am Ende alles über den Rand und man hat Karamell im ganzen Backofen (und ja, ich spreche aus Erfahrung!). 


Dann noch einmal Teig darüber geben, sodass die Creme davon umschlossen ist.
Anschließend kommt alles ca. 20 Minuten bei 180° in den Ofen. 

Am Ende habt ihr dann also leckere Schokoladenmuffins mit Kokos oder Karamell-Füllung. 
Ihr könnt das Rezept natürlich auch noch ein wenig abwandeln, je nach dem was ihr gerne mögt und gerade zu Hause habt. 

Lasst es euch schmecken!
Eure Lena 

Samstag, 17. Januar 2015

Soundkuchen mit James Bay

Hey ihr Lieben,

meine Freundin Franzi hat mich gestern zu einem total coolen und einzigartigen Konzert mitgenommen! 

Es geht um den "Soundkuchen", eine Veranstaltung des Hostels Superbude in St. Pauli. Dieses Event wird vier Mal im Jahr veranstaltet und funktioniert nach folgendem Prinzip: 
Das Konzert findet im Hostel selbst statt und anstatt Eintritt bringt jeder ein Stück Kuchen mit, selbstgebacken oder gekauft. Dieses kommt dann auf ein großes Kuchenbuffet, von dem sich jeder bedienen kann. Tee und Kaffee werden vom Hostel spendiert, außerdem gibt es Limonade etc. zu kaufen. 
Wer mehr Infos möchte oder sich das noch nicht wirklich vorstellen kann, kann einfach mal auf der Facebook-Seite des Events vorbeischauen. 

Diesmal hieß der eingeladene Künstler James Bay. Ich kannte ihn vorher gar nicht, habe mich dann aber natürlich einmal kurz durch sein Album gehört. "Ganz nett", dachte ich. Völlig untertrieben - dass es so gut werden würde, hätte ich wirklich nicht gedacht! 

Fotos: Maria Kotylevskaja


Wir waren mit ein paar weiteren Freunden schon kurz nach Einlass da und der Raum war bereits ziemlich voll. Wir haben also unsere leckeren (selbstgemachten!) Muffins am ebenfalls schon ziemlich ansehnlichen Kuchentisch abgegeben und uns im Gang auf den Boden gesetzt. Hatten wir uns noch über unseren Sitzplatz gefreut, kam kurze Zeit später die Durchsage, dass alle sich bitte hinstellen sollen - der Platz wurde knapp. Am Ende war der Andrang sogar so groß, dass nicht alle hineingelassen wurden. Das war bei den bisherigen Soundkuchen wohl nicht der Fall gewesen und auch für die Veranstalter der Superbude etwas Neues: "Sonst war es ja eher etwas... gemütlicher". 


Als Erstes kam die Vorband, Game Ove, die dann eine halbe Stunde lang gespielt hat. Und schließlich, nach einer Dreiviertelstunde Wartezeit, war er da: James Bay! 
Für ihn war es sein erster Auftritt in Deutschland und dafür wurde er angemessen gefeiert! Von schönen ruhigen Liedern bis zu Stücken, bei denen der ganze Raum mitgeklatscht hat, war alles dabei. Außerdem hat er einfach eine unglaublich tolle Stimme! 

Unsere Perspektive

Im Anschluss haben wir dann noch ein wenig Kuchen gefuttert und uns einen Kaffee gegönnt. 

Ein Kuchen mit James Bay Cover

Wenn es also wieder soweit ist und die Superbude ihren nächsten Soundkuchen veranstaltet, bin ich auf jeden Fall dabei!

Bleibt happy!
Eure Lena

Donnerstag, 15. Januar 2015

Ein Abend mit Olaf

Hallo zusammen,

es geht heute (leider) nicht um mein neustes Date, sondern um ein politisches Thema: 
Ich war am Montag bei einer Diskussion mit Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz. Eingeladen waren alle Bürger von Eimsbüttel, die sich für seine Politik interessierten. 

Die Location war ein kleiner Saal im Untergeschoss der Hamburger Kammerspiele, in der Nähe der Uni also und perfekt, um sich die Vorstellungen der SPD für die Zukunfts Hamburg einmal anzuhören. 

Überall stand Polizei und vor dem Theater hatten sich zwei kleine Demonstrationsgruppen versammelt, die, wenn ich das richtig gesehen habe, gegen Scholz' Flüchtlingspolitik protestierten. Sie waren es dann auch, die den Anfang der Diskussion und seinen Vortrag mit lautstarken Protestrufen störten. Im Raum, wohlgemerkt. 
Nachdem die Gruppe sich wieder beruhigt hatte, sprach Olaf Scholz erst einmal über seine allgemeinen Themen im Wahlkampf und was er in seiner bisherigen Zeit als Hamburger Bürgermeister erreicht hatte. 

Anschließend war es Zeit für die Fragen der Bürger. Das Publikum, überwiegend der älteren Generation angehörend, war gut vorbereitet und stellte viele Fragen. Zur Flüchtlingspolitik, zu den Hamburger Mietpreisen und, eines der wichtigsten und am häufigsten angesprochenen Themen, die Fahrradwege in Hamburg und speziell in Eimsbüttel. Unnötig zu sagen, dass Herr Scholz die Situation am Eppendorfer Weg, oder wo auch immer, nicht speziell kannte und deswegen nur sagen konnte, dass sie viel Geld in den Ausbau der Fahrradwege stecken werden. Naja, was soll er schon sagen. 

Allgemein muss ich sagen, dass ich persönlich nicht hundert Prozent überzeugt war. Einerseits hat er keine "falschen Versprechen" gemacht (wie er auch immer wieder betonte), andererseits wurde doch auch schön nach Politikerart viel drumherum gelabert. 
Ich muss aber zugeben, dass ich bei der Hamburger Politik nicht wirklich gut informiert bin und deswegen viele Probleme auch (noch) nicht nachvollziehen kann. 
Aber das wird sich hoffentlich bald ändern! 

Deswegen habe ich auch vor, noch zu weiteren Diskussionen anderer Parteien zu gehen. Denn dann kann ich (hoffentlich) gut vergleichen, wer mich am meisten überzeugt. Einfach nur sagen "gefällt mir nicht", aber nicht wissen, was sonst ist doch bescheuert. 

Schön passend als Politikstudentin werde ich deswegen auch bei der Wahl am 15. Februar als Wahlhelfer arbeiten. Das wollte ich schon länger einmal machen und bin sehr gespannt wie es ablaufen wird!!

Nur noch eines zum Abschluss: Die Hamburger Bürgerschaftswahl ist am 15. Februar 2015. 
GEHT ALLE WÄHLEN!!!

"Ich bin gar nicht hier" ist keine Ausrede, denn wie mittlerweile jeder wissen sollte, gibt es auch die Möglichkeit per Briefwahl zu wählen. "Es interessiert mich nicht" ist zwar ein klarer Grund, aber mal ehrlich: wie kann einen das nicht interessieren? Ich bin jetzt auch nicht DIE Politik-Heldin und ich kenne mich auch nicht sehr gut aus. Aber es ist so unglaublich WICHTIG! Das Schlimme ist, dass am Ende meistens die über die Politik meckern, die gar nicht gewählt haben. Und alleine deswegen finde ich, dass jeder wählen gehen sollte. Es wird vielleicht keine weltbewegenden Änderungen ergeben, aber am Ende entscheiden die Bürger, also wir alle. Und Politik geht uns alle an, egal in welchen Bereichen. Wenn wir das Recht aufgeben, wählen gehen zu können, läuft doch irgendetwas falsch. Wer möchte schon lieber wieder ins Mittelalter mit einem König?! Oder: "Wer möchte schon lieber die ganzen Scheiß-Nazis", wie ein Freund von mir es so charmant formulierte.

Natürlich ist das jetzt leicht überzogen, aber ich möchte deutlich machen, dass wir uns alle aktiv beteiligen müssen (wenigstens bei der Wahl), wenn wir wollen, dass unsere Demokratie weiterhin so gut funktioniert. Und das tut sie, wenn man sich einmal die Situation in anderen Ländern ins Gedächtnis ruft. 

Also denkt daran, 15. Februar ist gesetzt! ;)
Eure Lena

Dienstag, 13. Januar 2015

Hummeln im Herzen

Hallo ihr Lieben,

ich stecke mitten in den Klausur-Vorbereitungen. Da bleibt leider nicht mehr viel Zeit für Entspannung und coole Ausflüge und auch mein Sportprogramm wird in den kommenden zwei Wochen wahrscheinlich drastisch gekürzt (proportional zum zunehmenden Süßigkeitenkonsum, versteht sich). Und auch wenn ich mir eine Pause verschaffe, spukt doch die bevorstehende Klausur immer wieder in meinem Kopf herum. 

Deswegen habe ich eine schöne Methode gefunden, gleichzeitig produktiv zu sein und mir das Lernen zu versüßen: Ich höre Hörbücher. Da ich, als gefühlt letzter Mensch, jetzt auch endlich Spotify habe, besteht für mich die Möglichkeit, aus einer großen Auswahl an Hörbüchern eines auszusuchen. Nebenbei schreibe ich mir dann Zusammenfassungen. Nicht das Produktivste, schon klar, aber es klappt ganz gut. 

Hier kommt mein Hörbuch-Tipp an euch: Hummeln im Herzen von Petra Hülsmann. Das liegt gerade auch bei den Neuerscheinungen in der Thalia Buchhandlung. 

Bild: http://schreibwahnsinn.de/autor-des-monats-september-petra-huelsmann-hummeln-im-herzen/

3 Gründe es zu hören bzw. zu lesen: 

1. Auf dem Cover ist eine kuschelige Hummel zu sehen.
2. Es spielt in Hamburg.
3. Es ist eine wunderbar leichte und lustige Geschichte, gerade passend um den Uni-Alltag ein wenig aufzulockern. 

Es geht um Lena (juhuu Namensvetterin!), die von ihrem Verlobten sitzen gelassen wird und dann kurz danach auch noch ihren Job verliert. Nachdem sie sich ein wenig bemitleidet hat, stellt sie einen Drei-Punkte-Plan auf, um ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen: Ein neuer Job, ein Traum-Mann, kurzum eine völlig neue Lena. Und das klappt erstaunlich gut..

Ich stehe ja sowieso auf diese Herzschmerz-Romane und Hummeln im Herzen ist wirklich eine süße Geschichte. Dass es in "meiner" Stadt spielt ist ein zusätzlicher Pluspunkt!

Also hört doch mal rein und flieht für eine kurze Zeit aus dem Lern-Alltag.

Viel Spaß dabei,
eure Lena

Sonntag, 11. Januar 2015

Die verrückteste Fahrt meines Lebens

Hey ihr Lieben,

wie die Hamburger unter euch ganz sicher mitgekriegt haben, erfreut uns gerade der Orkan Felix mit seiner Anwesenheit. Und ihm habe ich auch die verrückteste Bahnfahrt meines Lebens zu verdanken: von Hannover nach Hamburg. 

Aber von Anfang an. Ich bin mit PIASTA in Hannover, wo wir mit dem Wetter sogar noch einigermaßen Glück haben. Während unsere Stadtführung bleibt es weitestgehend trocken doch danach geht es richtig los. Der Wind bläst uns regelrecht über das Messegelände und immer wieder gibt es heftige Regenschauer. Auch aufgrund des Wetters beschließen wir schon einen Zug früher zu nehmen, den Metronom um 17:40. Und hier geht es los, mit unserem "Städtetrip" von Hannover nach Hamburg. 

1. Hannover: 
Wir kommen um halb sechs in der Bahnhofshalle an, die schon ziemlich gefüllt ist. Grund: Überall auf der Anzeige steht "Zug fällt aus", Richtung Hamburg geht gar nichts mehr. Aber auch Stuttgart oder Frankfurt sind betroffen. Ich stelle mich zusammen mit der Polin Aleksandra und der Hamburgerin Mareile in die Schlange zum DB-Informationsstand. Es ist Viertel nach sechs als wir am Schalter sind. Mittlerweile wurde durchgesagt, dass der nächste Metronom in Richtung Hamburg um zwanzig vor sieben fahren wird. Wir lassen es uns bestätigen und eilen zum Gleis. Dort bekommen wir sogar noch Sitzplätze.

2. Uelzen: 
Im Metronom wird die Durchsage gemacht, dass wir leider nicht bis Hamburg fahren können, da die Gleise immer noch nicht freigegeben sind. Alle müssen den Zug in Uelzen verlassen. Es ist ein Schienenersatzverkehr eingerichtet, der aus drei Bussen besteht. Ich denke es ist euch allen klar, wie es ausgesehen hat. Ein gesamter Zug stürmt auf drei Busse zu. Ein unglaubliches Chaos, die Stimmung ist mancherort schon etwas gereizt und natürlich kommen wir nicht in den Bus. Während wir uns noch fragen, wann wohl die nächsten Busse kommen und wie viele es sein werden, kommt die nächste Durchsage: Der Metronom fährt weiter bis Bienenbüttel, alle zurück in den Zug. Die Massen stürmen in Richtung Gleis 103. Wir bekommen wieder einen Sitzplatz und unsere Stimmung ist erstaunlich gut. Unsere kleine Mädels-Gruppe hat zwar den Rest von PIASTA verloren, aber die finden wir schon wieder. 

3. Bienenbüttel:
Wir müssen alle den Zug verlassen, die Strecke nach Lüneburg ist nicht befahrbar. Es heißt also: Bus nach Lüneburg und dann wieder in den Metronom nach Hamburg. Wir schieben uns durch den Biennebütteler Bahnhof und irgendjemand ruft: Facebook-Freunde - einmal alle posten! Das bringt die Leute zum Lachen. Und überhaupt ist die ganze Situation irgendwie so absurd, dass es schon wieder witzig ist. Wir verlassen die Unterführung und Überraschung: kein einziger Bus! Dafür treffen wir den Rest unserer Gruppe wieder. Es drängen sich jetzt also (gefühlt?) hunderte Menschen auf dem Bahnhof des winzigen Bienenbüttel. Irgendwann kommen dann doch Busse: Es sind die bereits gefüllten aus Uelzen. Sie halten an, vermutlich um Leute herauszulassen. Irgendwie geht nichts voran. Endlich kommen noch weitere Busse. Das Gedränge geht wieder von vorne los. Bei den Menschenmassen bekommen wir natürlich erst einmal keine Plätze. Mittlerweile ist auch der Krankenwagen da, wahrscheinlich wurde jemand in dem Gedränge verletzt. Kurz überlegen wir ein Großraumtaxi zu nehmen, aber das bringt uns nur nach Lüneburg. Also warten wir weiter. Schließlich gelingt es uns doch, alle zusammen Plätze in einem Reisebus zu ergattern. 

4. Lüneburg: 
Der Busfahrer fragt uns, wer in Lüneburg aussteigen möchte. Es gibt nur sehr verhalten Rückmeldung. Also macht er folgende Ankündigung: "Dieser Bus fährt nach Hamburg durch." Spontaner Applaus für diese grandiose Idee! Zum Glück müssen wir nicht nochmal in Lüneburg in den Metronom steigen. Wer weiß, was es für Probleme auf der Strecke Richtung Hamburg gibt... Wir halten also nur kurz in Lüneburg an, sortieren uns neu (Leute steigen aus, wir bringen Koffer, die die Plätze blockieren, nach unten in den Gepäckraum und lassen ein paar Leute zusteigen) und dann gehts ab auf die Autobahn nach Hamburg. 

5. Hamburg:  
Die Busfahrt döse ich vor mich hin. Endlich ist es warm (ich hatte schon die ganze Zeit kalte und nasse Füße!) und ich habe die Nacht davor nur zwei Stunden geschlafen. Der Verkehr fließt anscheinend ganz gut, denn als ich das nächste Mal aus dem Fenster schaue sehe ich das SPIEGEL-Gebäude. Noch nie war ich so froh über diesen Anblick! Wir kommen um halb 11 in Hamburg an. Es werden noch ein paar Witze gerissen, die damit zu tun haben, was für eine unglaubliche Überraschungsfahrt PIASTA organisiert hat: nur für uns! Aber die Gruppe löst sich schnell auf, jeder will nur noch nach Hause. Zum Glück kommt die U-Bahn schnell und ohne Probleme und ich falle völlig fertig um 11 ins Bett. 

Also, vielen Dank Felix, DB, PIASTA für diese tolle Bahnfahrt! Ich werde sie nicht vergessen ;) 

Da ich aber ja einen tollen Tag in Hannover hatte und eigentlich darüber berichten wollte, kommt hier noch eine kleine Fotostrecke: 

Hundertwasser-Bahnhof Uelzen

Nikki de Saint-Phalle Passage

Bahnhof Hannover

Kröpcke Uhr

Opernhaus

Mahnmal für die jüdischen Opfer im Holocaust

Kunst in Hannover: Leibniz Statue

alte Stadtmauer

Charlotte Lindholms Arbeitsplatz im Tatort

Ruine der Aegidien Kirche

Neues Rathaus

Altes Rathaus

Marktkirche

Leibniz Haus

Ufer der Leine mit Nana-Statuen

Leibniz Universität Hannover

Inneres der Uni

Messe Hannover


Bleibt happy!
Eure Lena

Donnerstag, 8. Januar 2015

Glück im Portemonnaie - eine Karte aus St. Pauli



Moin Moin ihr Lieben,

heute erzähle ich euch die Geschichte einer ganz besonderen „Visitenkarte“.


Ich war am Montag bei einem Treffen der Couchsurfing Community. 
Ihr wisst nicht was Couchsurfing ist? Couchsurfing basiert auf einer Online-Community, bei der sich Leute anmelden und Übernachtungsmöglichkeiten suchen bzw. anbieten können. Ob auf dem Sofa im gleichen Zimmer wie der Gastgeber oder im Gästezimmer mit eigenem Bad, Couchsurfing bietet die unterschiedlichsten Möglichkeiten ein Bett für eine Nacht oder länger zu finden. Und dabei ist das Ganze komplett kostenlos. Es eignet sich also perfekt für Budget-Reisende, bietet aber viel mehr als nur einen günstigen Schlafplatz. 
Durch den „Host“ kann man die Stadt von einer ganz anderen Seite kennenlernen, Insider-Tipps über besondere Plätze bekommen, hat von Anfang an einen Ansprechpartner, und, wenn es gut läuft, einen Freund. Gerade für Allein-Reisende ist es also perfekt.
Guckt doch mal rein: www.couchsurfing.org
 
Abgesehen vom eigentlichen Couchsurfen gibt es aber auch noch die Couchsurfing Meetings, die in den meisten großen Städten angeboten werden. Hier treffen sich die ortsansässigen Couchsurfer, aber auch Reisende, die gerade in der Stadt sind. In Stuttgart ist es einmal im Monat, aber ich habe es leider nie geschafft hinzugehen. Hier in Hamburg trifft man sich wöchentlich, in der Bar „Kosmos St. Liederlich“ in St. Pauli. 

Am Montag habe ich meine Freundin Lea mit hingeschleppt. Für mich war es das zweite Treffen und es hat mir beim ersten Mal so gut gefallen, dass ich unbedingt nochmal hingehen wollte. Mal ganz abgesehen davon, dass man sein Englisch ein wenig praktizieren kann, lernt man viele neue Leute kennen und bringt ein bisschen Schwung ins soziale Umfeld. Und was hat man am Montagabend schon besseres vor?

Wir bestellen uns also ein Bier und setzen uns an einen Tisch. Nach und nach füllt sich die Kneipe (ich denke mal das ist die beste Bezeichnung dafür), aber die Leute an unserem Tisch kennen sich schon und führen ihre eigene Unterhaltung. 
Irgendwann löst sich Gruppe ein wenig auf und ich fasse einen Entschluss: Ich kommuniziere jetzt! Gesagt getan, ich quatsche die drei Männer neben uns an und schon entwickelt sich ein Gespräch. Einer kommt aus Hamburg und will seinen Master machen, einer ist für die Arbeit hergezogen und der dritte kommt aus Schweden und hat mangels eines Schlafplatzes die letzte Nacht draußen geschlafen. Ja, auch solche Geschichte hört man ab und zu! Wir versuchen also Tipps zu geben, wo er noch einen Host finden kann für diese Nacht. Schließlich ist es schon zehn Uhr abends. Irgendwann geht er, um sich mit jemand anderem zu unterhalten. Es sitzen nur noch wir vier am Tisch. Und reden und reden. Über Gott und die Welt und über den Geiz der Schwaben. Tatsächlich werde ich den ganzen Abend darüber aufgezogen. Und trotzdem bekomme ich am Ende des Abends diese Visitenkarte. 



Okay, wir haben alle eine bekommen, aber Lea und ich dürfen „das auch wörtlich nehmen“. Immerhin. Und außerdem geht es mir sowieso um die Idee. Was ist denn das bitte für eine süße Aktion? Wer würde denn nicht lächeln, wenn er so etwas in die Hand gedrückt bekommt? Es ist ein Sonnenschein-Moment an einem verregneten Tag. Und jedes Mal, wenn ich in meinem Portemonnaie auf die Karte stoße, freue ich mich. Wir sollten viel öfter unsere Zuneigung zeigen, ein bisschen Freude und Liebe weitergeben, und ja, warum nicht auch an Leute, die man gerade erst kennengelernt hat?! Es geht mir so gut, ich sollte also den Menschen, die nicht jeden Tag so viel Schönes erleben, ein wenig davon abgeben. Und das ist eine tolle Möglichkeit! 

Ich trage die Karte immer noch mit mir herum, aber wer weiß: vielleicht treffe ich ja eines Tages jemanden, dem ich sie weiterreichen möchte. 

Eine digitale Karte für euch alle!
Eure Lena

Montag, 5. Januar 2015

Cork-aholic

Hallo ihr Lieben,

um das neue Jahr angemessen zu starten, kommt hier mal wieder eine Dekorations-Idee, die ich einfach klasse finde! 

Meine Tante hat mir an Weihnachten eine ganze Tüte mit Korken geschenkt, weil ich irgendwann einmal erwähnt hatte, dass man damit toll basteln kann. Und ganz abgesehen davon, sind Korken ein ziemlich wichtiger Rohstoff - also nicht wegwerfen, sondern schön brav recyclen :)

Oder eben verwerten. Zum Beispiel als Wanddeko:


Also sammelt eure Weinflaschen-Korken, und los gehts!
Ihr überlegt euch eine Form und zeichnet sie auf ein Stück Pappe. Dann drückt ihr in regelmäßigen Abständen einen Nagel hinein.


Wenn ihr eine Heißklebepistole oder Sonstiges habt, geht es bestimmt auch damit gut (wenn nicht sogar noch besser). 
Anschließend dreht ihr die Pappe herum und drückt die Korken auf die Nägel. 


Jetzt müsst ihr nur noch die Pappe rumdherum und in der Mitte ausschneiden. Das geht natürlich mit jeder beliebigen Form! 
Ich habe zum Beispiel auch noch zwei kleine Herzen gemacht. 


Jetzt habt ihr auch eine Ausrede in nächster Zeit viiiel Wein zu trinken, denn irgendwo müssen die Korken ja her kommen... ;)

Fröhliches Korken-Sammeln!
Eure Lena

Freitag, 2. Januar 2015

Happy New Year

Ein frohes neues Jahr wünsche ich euch allen!


Ich als Frischling im Norden habe mir gedacht, ich gönne mir das volle Paket an Silvester und gehe zum Feuerwerk an den Jungfernstieg. Und es war definitiv ein Erlebnis! 
Ich habe noch nie die Druckwellen von Feuerwerkskörpern an den Beinen gespürt. Außerdem habe ich in ca. einer halben Stunde 15€ an Feuerwerk verböllert und mir zwei Brandblasen geholt. 
Trotzdem war es (um es mit Barney Stinsons Worten zu sagen) 
LEGEN - wait for it - DARY!

Jetzt geht es natürlich los mit den guten Vorsätzen, wie das im neuen Jahr halt so ist. 
Da dachte ich mir, ich mach das dieses Jahr mal anders (und ja, die Idee hab ich auch irgendwo geklaut, ich weiß nur nicht mehr wo). 

Deshalb gibt es hier meine Vorsätze, was ich 2015 NICHT MEHR tun will. 

1. Sachen aufschieben: 


Es ist jeden Tag, jeden Woche das gleiche. Das Uni-Referat wartet und ich mache nichts dafür. Stattdessen schaue ich 2 Folgen Castle und rege mich dann wieder auf, dass ich nichts gemacht habe. Also stop! Nicht wie mein Kumpel so schön formuliert hat: "Was du heute kannst besorgen, das verschiebe stets auf morgen." Diese Einstellung führt bei mir nämlich nur dazu, dass ich mir selber ein super schlechtes Gewissen mache und meine Laune den Bach runter geht. Aber wie damit aufhören? 

Dafür kommt Punkt 2.: Meine To-Do-Listen zumüllen



Ich bin ein absoluter Listen-Mensch. Was würde ich tun ohne dieses Stück Papier, das mir sagt, was ich heute alles noch vorhabe? Nur bringt es überhaupt nichts, wenn ich alles darauf schreibe, was ich so tun könnte und was mich ca. einen Monat an Zeit kosten würde. Deshalb werde ich mich in Zukunft auf das Wesentliche konzentrieren: Nur die Sachen drauf, die auch wirklich heute gemacht werden müssen! Wenn ich dann immer noch Zeit habe, kann ich ja noch etwas hinzufügen - oder weiter Fernsehen schauen..

3. Am Wochenende nur zu Hause rumgammeln



Es gibt so viel zu entdecken! Ich lebe in der Stadt meiner Träume! Also beweg dich Lena und geh auf Erkundungstour! 
Und damit meine ich gar nicht unbedingt jedes Wochenende auf dem Kiez zu verbringen (obwohl da definitiv auch noch Luft nach oben ist!), sondern mein Leben zu leben. Ob das jetzt ein Museumsbesuch ist oder einfach ein gemütliches Frühstück bei einer Freundin - das ist Schokolade für die Seele. 

4. Mehr singen und tanzen
Diskothek, Menschen, Tanzen, Partei, Afro, Frisur
Einfach weil es mich immer wieder aufheitert. Ausnahmslos.

So und bevor ich jetzt anfange mir noch mehr zu überlegen, was ich am Ende dann doch nicht durchziehen kann, höre ich hier auf. 
Und zwar mit einem einzigen guten Vorsatz, bei dem es mir hoffentlich nicht schwer fallen wird, ihn einzuhalten: 
Weiterhin so fröhlich und optimistisch durch die Welt gehen.

Ich wünsche euch nur das Beste für 2015!
Auf dass alle eure Wünsche in Erfüllung gehen. 

Eure Lena