Moin Moin ihr Lieben,
ich komme gerade aus dem Kino Metropolis und bin immer noch ziemlich beeindruckt. Und zwar nicht vom neusten Hollywood-Blockbuster sondern von einem Dokumentarfilm.
What, eine Doku?! Ja genau, hätte ich selbst auch nicht so richtig gedacht aber der Film hat mich absolut positiv überrascht. Es ist ja jetzt nicht so, dass ich Dokumentationen allgemein total langweilig finde aber ihr kennt das doch bestimmt. Ein Thriller mit Leonardo Di Caprio erzeugt doch mehr Spannung und ist auch schöner zum anschauen ;)
Dazu gekommen, diesen Film zu schauen, bin ich über die Eimsbütteler Nachrichten, deren Redaktion zur Eröffnung der Dokumentarfilmwoche Hamburg eingeladen wurde. Die hat heute begonnen und geht noch bis zum 12. April.
Der Eröffnungsfilm "Flotel Europa" hat das Thema Flüchtlinge behandelt. Dabei hat der Regisseur Vladimir Tomic eine ganz persönliche Geschichte erzählt.
Er kam damals als Junge mit seiner Mutter und seinem Bruder aus dem ehemaligen Jugoslawien nach Dänemark und wurde in der Flüchtlingsunterkunft Flotel Europa, einem Schiff, untergebracht.
Im Film erzählt er von seinem Leben auf dem Schiff, den Freunden, die er dort gefunden hat, den schönen sowie den schlechten Erlebnissen sowie seiner ersten Liebe.
Dabei hat mich die Geschichte richtig in ihren Bann gezogen: Wie geht es mit seinem Jugend-Schwarm weiter? Und werden seine Freunde es schaffen, ein dänisches Mädchen zu heiraten, um an einen Pass zu kommen?
Der Eröffnungsfilm wird noch ein weiteres Mal gezeigt, morgen Abend im 3001. Ansonsten gibt es noch viele weitere interessante Filme, die bis zum 12. April in verschiedenen Kinos gezeigt werden. Darunter ist zum Beispiel eine Dokumentation eines Filmemachers aus Eimsbüttel.
Das Programm der Dokfilmwoche findet ihr hier.
Schaut doch einfach mal vorbei, der Eintrittspreis beträgt regulär 7,50€, Ermäßigung gibt es nach eigenem Ermessen.
Lasst euch in andere Welten verführen, staunt und fühlt!
Eure Lena

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